
AACaudiophilBlu+rayDatenformateDLNAFLACHDMIMedia+ServerMM+%2F+MC+%28Phono%29NASRippenStreamingUSBweitere+Fachbegriffe+aus+dem+Heimkinobereich
GLOSSAR
AAC
Kompressionsverfahren für Audiodaten in Mehrkanalauflösung.
Entwickelt wurde Advanced Audio Coding (AAC) von der MPEG-Arbeitsgruppe des ISO Moving Picture Experts Group (Mitglieder sind Dolby, Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen in Erlangen, AT&T, Nokia, Sony, u..a.m.).
Ziel war unter anderem das Erreichen einer Reduzierung des bei lauten Geräuschen nicht erwünschten Vorechos (bevor ein lautes Geräusch dargestellt wird entsteht bei MPEG-2-Standard ein vorlaufendes Echo)
audiophil
Das Wort setzt sich aus "audio" (aus dem lateinischen "audire" für hören ) und "phil" Freund zusammen. Gemeint ist der Mensch der gerne Musik in möglichst perfekter Klangqualität hört. Er ist bereit, im Gegensatz zum "Normalbürger", viel in Wiedergabetechnik und akustische Ausstattung von Räumen zu investieren.
Blu ray
Blu-ray ist ein digitales optisches Speichermedium. Es wurde als ein High-Definition-Alternative zur DVD entwickelt und bietet eine erheblich gesteigerte Bildqualität, Datenrate und Speicherkapazität. Blue ray bedeutet wörtlich so viel wie blauer Strahl, was sich auf den violetten Lichtstrahl des in Blu ray Spielern verwendeten Lasers (405 nm) bezieht.
Datenformate
Ideales Datenformat für audiophile Musik ist das Datenformat das keine Veränderung des Originalsignals durch Datenreduktion vornimmt. Besonders geeignet sind daher die Datenformate AAC, AIFF, Flac bzw. WAV. Letzteres Format hat jedoch den Nachteil das Taggen der Dateien nicht durchführen zu können. Was für den Komfort von großer Bedeutung ist.
Darüber hinaus muss noch beachtet werrden ofb der eingesetzte Netzwerkspieler die Formate überhaupt abspielen kann.
Deshalb ist das aktuell am ehesten geeignete Format für das Rippen und reproduzieren das Format Flac. Diese Format ist frei verfügbar und kann ohne Beschränkung durch Softwarepatente kostenlos genutzt werden. Wichtig ist bei den Formaten auch die Einstellung innerhalb der Software selbst. Datenraten, Fehlerkorrekturen und Schreib- bzw. Lesegeschwindigkeit können eingestellt werden. Dadurch lassen sich die Ergebnisse noch zusätzlich optimieren. Die für tragbare Geräte üblichen Datenformate wie MP3 etc. haben wir hier aufgrund ihres Komprimierungverhaltens nicht in Betracht gezogen.
DLNA
Die Digital Living Network Alliance (DLNA) ist eine internationale Vereinigung von Herstellern von Computern, Unterhaltungselektronik und Mobiltelefonen. Diese entwickelten diese Norm um die Interoperabilität (das Kommunizieren und Steuern untereinander) bei informationstechnischen Geräten unterschiedlicher Hersteller im Bereich Heim und Eigengebrauch sicher zu stellen.
FLAC
Hierbei handelt es sich um ein verlustfreies Dateiformat für hochqualitative Musikreproduktionen. Dieses Format - Free Lossless Audio Codec (FLAC), zu Deutsch Freier verlustfreier Audio-Kodierer/-Dekodierer, wurde im Rahmen der Xiph.Org Foundation entwickelt. Er ist frei verfügbar und in seiner Nutzung nicht durch Softwarepatente eingeschränkt.
HDMI
Wenn man es etwas oberflächlich betrachtet kann man diese Verbindung und das über diese Verbindung transferierte Datenformat als den aktuellen Scartanschluss sehen. Mit Hilfe von Digitalisierung und Komprimierung werden diese Daten aber nicht mehr analog sondern nur noch digital übertragen. Zusätzlich zu den Medien-Signalen lassen sich dabei noch Steuersignale aller Art in die Übertragung mit einbinden. Diese können zum Beispiel eine gemeinsame Steuerung über eine Fernbedienung genauso ermöglichen wie die Integration des Kopierschutzes der vom Anbieter des Signale gewünscht ist.
Für den audiophilen Hörer wird das Signal somit mit Skepsis gesehen. Der Multimediale Surround Freak kommt mit dieser Übertragungsnorm jedoch sehr weit ( Kabellängen bis zu 15 m sind in der Norm vorgesehen). Im Fokus steht bei dieser Norm die Qualität des Bildes Video/Auflösung.
Media Server
Verschiedene Systeme stehen zur Speicherung der Audio- und / oder Videodaten (auch reines Bildmaterial) zur Verfügung. Elegant ist ein zentraler NAS -Server (siehe NAS) der auch normale Daten aus dem Netzwerk sichern bzw. bereitstellen kann . Weitere Datenspeicher sind in Geräten wie Satelliten- Receivern, DVD-Rekordern, AV-Receivern und anderen aktuellen Geräten integriert.
MM / MC (Phono)
Plattenspieler werden mit mechanischen Tonabnehmer ausgestattet um die Platten abzutasten. Dabei gibt es zwei verschiedene Techniken im Tonabnehmer selbst.
1.MM -Moving Magnet -hier bewegt sich der Magnet in der Spule
oder
2.MC -Moving Coil -hier bewegt sich die Spule im Magnet
Diese Systeme hatten sich weitestgehend als Standard für Plattenspieler durchgesetzt. Heutige Verstärker haben, wenn überhaupt, nur noch einen MM -Eingang. Das MC -System, soweit vorhanden, muss dann, wenn ein solcher Verstärker eingesetzt wird, über einen separaten Phono Vorverstärker angeschlossen werden.
NAS
Network Attached Storage, eine Netzwerkspeichertechnik die es zulässt, da mit eigenem Betriebssystem laufend, Daten zentral zu verwalten, abzurufen bzw. zu steuern. Im Zusammenhang mit audiophilem Datenmaterial eine ideale Lösung zum Speichern und Abrufen von riesigen Datenmengen ohne energiefressende Technik. Aktuelle Geräte haben im Betrieb einen Leistungsbedarf von ca. 10 Watt. Sie laufen ohne Lüfter, sind kompakt und können sogar schick aussehen. Wenn der Besitzer eines NAS entsprechende Freigaben vergeben hat oder das wünscht ist es möglich die auf dem Server befindlichen Mediendaten sogar über das Internet abzurufen (siehe Streaming).
Rippen
Rippen kommt aus dem Englischen to rip was so viel bedeutet wie (herunter) reißen. Im Zusammenhang mit Musik bedeutet es, dass die Signale aus dem Analogen in das digitale übertragen wird.
Wenn jemand rippt wird ein beliebiges Signal VIDEO, 8mm Film, Tonbandaufnahmen oder analoge Platten mit einem Digitalisierungsgerät in für den Computer verständliche Dateien umgesetzt. Auch digitale Signale von CDs, DVDs oder Ähnliches werden für die Speicherung auf dem Computer oder beispielsweise der Festplatte eines Servers umgewandelt. Dateien werden auf diesem Weg für die spätere einfachere Handhabung in gleiche Formate vereinheitlicht ( konvertiert). Sehen Sie hierzu auch Datenformate
Streaming
Das Streaming von Mediendaten (Audio und Video) bezeichnet den aus einem Rechnernetz empfangene wiedergegebene Datenstrom.
Die Daten können jederzeit - wenn sie denn bereit stehen gestreamt werden. Man ist also nicht auf Sendezeiten wie beim Rundfunk angewiesen. Streamen kann man auf die verschiedensten Geräte Audio-/Video receiver genauso wie auf ein Multimedia Mobiltelefon.
USB
Der Universalanschluss USB ist ein serielles Bussystem zur Verbindung von Computern mit externen Geräten. Mit USB ausgestattete Geräte oder Speichermedien können im laufenden Betrieb miteinander verbunden werden. Durch dieses (Hot-Plugging) werden neu angeschlossene Geräte sowie deren Eigenschaften automatisch erkannt.
weitere Fachbegriffe aus dem Heimkinobereich
http://www.heimkinomarkt.de/Wissen/Glossar/Glossar_Index.asp